Staatsministerin Böhmer, Menschenrechtsbeauftrage Kofler und BM Müller zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März unterstrich die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Maria BÖHMER, ihren Einsatz für die Themen Geschlechtergerechtigkeit, Empowerment von Frauen und Menschenrechte von Frauen auf der internationalen Agenda. Die Gleichberechtigung der Geschlechter sei ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung weltweit, so BÖHMER. Auch Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedenskonsolidierung, insbesondere in der Ukraine, Syrien und Libyen, könne nur gelingen, wenn sie Geschlechtergerechtigkeit und geschlechtsspezifische Perspektiven beachte. So müssten Frauen an der Krisenbewältigung beteiligt und noch besser in politische Prozesse und Institutionen, bei der Planung und personellen Ausgestaltung von Friedensmissionen und bei der Verhandlung von Friedensabkommen eingebunden werden, erklärte BÖHMER. Zudem werde eine globale Partnerschaft von Frauen für Frauen gebraucht, unter anderem im Rahmen von internationalen Dialogforen, wie beispielsweise das G7-Dialogforum mit Frauen aus aller Welt, zu dem Bundeskanzlerin Angela MERKEL im September 2015 eingeladen hatte. Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bärbel KOFLER (SPD), betonte Deutschlands Beitrag zur Erreichung des nachhaltigen Entwicklungszieles zur Gleichberechtigung (50:50 bis 2030). Dafür habe die Bundesregierung ihren Beitrag an „UN Women“ verdoppelt und einen Vorsitz im Steuerungsgremium übernommen. Ebenfalls leite Deutschland dieses Jahr die Verhandlungen der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen, bei denen beschlossen werde, wie die Agenda 2030 zur Erreichung der Gleichberechtigung umgesetzt werden könne, so KOFLER. Auch sicherheitspolitisch werde die Bundesregierung Verantwortung übernehmen, insbesondere im Rahmen des diesjährigen OSZE Vorsitzes. Entwicklungsminister Dr. Gerd MÜLLER rief anlässlich des Weltfrauentages dazu auf, Frauen und Mädchen auf der Flucht besser zu schützen und sie zugleich stärker an Friedensprozessen zu beteiligen. So seien Krieg und Gewalt die wichtigsten Gründe, warum Frauen und Mädchen aus der Heimat fliehen.

Pressemitteilungen im Original:

Posted in Gender Week Blog, Year 2016

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